Essen und Trinken in der Türkei

Ein guter Start in den Tag: Türkisch Frühstücken

kahvalti

Die meisten Urlauber auf Städtereise haben mit ihrer Übernachtung zusammen auch das Frühstück gebucht. Das ist günstig und praktisch, wer will schon lange in fremder Umgebung suchen, bis er am morgen endlich den ersehnten ersten Schluck Kaffee nehmen kann. An Tagen, an denen man weniger Programm geplant hat, empfiehlt es sich aber, an einem schönen Ort, vielleicht mit Blick auf den Bosporus, auswärts zu frühstücken. Je nach Ambiente und Reichhaltigkeit variieren die Preise stark, günstige Angebote gibt es ab ca. 8 TL, der Durchschnitt liegt wohl so zwischen 15 und 20 TL. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt, doch sollte man diese Preise auch nur in entsprechender Umgebung zahlen, etwa in Freizeitressorts mit künstlichem See und Parkanlage oder ähnlich gehobenem Ambiente. Wer sich in allerorts auffindbaren und jedermann zugänglichen Lokalitäten niederlässt, dem wird eine türkische Frühstücksorgie kein allzu großes Loch in die Reisekasse reißen.

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Döner

döner ekmek arasi

Das Grillfleisch im Brot ist vielleicht das bekannteste türkische Gericht, jedenfalls in Deutschland. Doch wer in der Türkei auf Vertrautes hofft, wird sich wundern. Dönerkebab, “sich drehendes Grillfleisch”, gibt es auch hier an jeder Ecke. Statt eines üppig mit Fleisch, Salat und Soße gefüllten Fladenbrotes bekommt man stattdessen jedoch etwas auf die Hand, das wie ein halbes Baguette aussieht, das mit ein paar Stückchen Fleisch, Tomate und Gurke belegt ist. Je nach Vorliebe kann man zwischen Hähnchen und Rindfleisch wählen. Die heißgeliebte Soße ist hier übrigens völlig unbekannt und wäre vielleicht mal eine interessante Idee für einen Reimport…

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Fastfood mal anders: Lokanta

Gerichte Lokanta

Nicht viel Zeit, aber großen Hunger? Auch in Istanbul findet sich das weltweit bekannte Angebot an Fastfood-Ketten mit Burger, Pommes und Co. Wer auch bei wenig Zeit einen Blick in die einheimische Küche werfen möchte, ist mit einem Lokanta besser beraten. Die überall anzutreffenden, schlicht ausgestatteten Restaurants halten in Wärmebecken im Eingangsbereich eine große Bandbreite an Hausmannskost bereit, die man so z.B. auch eher nicht in einem klassischen Restaurant finden wird. So gut wie immer mit dabei: Köfte (Hackfleischbällchen) in allen Variationen von gegrillt bis gekocht und überbacken, Kebab mit Gemüse oder als Grillteller, und das Lieblingsgericht vieler türkischer Männer: Kuru Fasulye – dicke weiße Bohnen in Tomatensoße. Zu allem gibt es Reis und/oder (kalte) Pommes. Vorsicht mit dem Kartoffelpüree – auch das ist eher kalt. Eine Salattheke garantiert die nötigen Vitamine zum manchmal etwas schweren, fetten Essen.

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Balik Ekmek

Balik Ekmek Grill

Zu den klassischen Sehenswürdigkeiten in Istanbul gehören neben Topkapi Sarayi, Kapalı Çarşı, Hagia Sophia, Sultan Ahmet und vielem mehr auch die Fischerboote am Goldenen Horn. Im Zuge der Bemühungen um den EU-Beitritt zunächst verboten und aus dem Stadtbild verschwunden, findet man sie jetzt ein Stück näher zur Galata Brücke. Auch dieses Verhalten so typisch für Istanbul wie die Boote und ihr Angebot: Fangfrischer Fisch wird hier filetiert, auf dem Boot gegrillt und zusammen mit Salat, Tomaten und Zwiebeln in einen halben Laib Brot verpackt. Einfach, lecker und authentisch.

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